Faszienball und Duoball: punktueller Druck, keine Wirkbehauptung
8 bis 12 cm, harter EPP-Schaum oder Naturkork: Was der Faszienball tut, was er nicht beweist — und wann eine Anwendung fachlicher Einordnung bedarf.
Die Größentabellen im Netz widersprechen sich – derselbe 65-cm-Ball wird mal ab 155 cm Körpergröße empfohlen, mal erst ab 166 cm. Keine nennt den Grund: Die Ballgröße ist gar nicht die Zielgröße. Entscheidend ist die eingestellte Sitzhöhe – und die lässt sich über den Fülldruck um mehrere Zentimeter verändern.
Erste Größe nach Unterschenkellänge (mit Schuh)
Der Sitzhöhen-Rechner nimmt Unterschenkellänge und Schreibtischhöhe statt nur Körpergröße – und nennt einen Bereich zum Probesitzen statt einer Scheingenauigkeit. Der Arbeitsplatz-Check geht dieselbe Frage von der Schreibtischseite an und sagt auch, wann die ehrliche Antwort „lieber nicht“ lautet. Beide laufen im Browser, auch offline.
8 bis 12 cm, harter EPP-Schaum oder Naturkork: Was der Faszienball tut, was er nicht beweist — und wann eine Anwendung fachlicher Einordnung bedarf.
30 bis 90 cm, glatt oder strukturiert: Was die Faszienrolle vom Faszienball unterscheidet und welcher Härtegrad wofür gedacht ist.
Pezziball, Sitzball, Swiss Ball, Geburtsball: dasselbe Produkt. Was das Gerät ausmacht, wofür es gebaut ist — und womit es regelmäßig verwechselt wird.
18 bis 30 cm, halb gefüllt statt prall: was den Pilatesball vom großen Gymnastikball unterscheidet — und der häufigste Fehler beim Aufpumpen.
Sieben Geräte, fünf Aufgaben: stützen, Widerstand erzeugen, Gewicht bewegen, balancieren, punktuell massieren — die Übersicht vor dem Produktnamen.
Kein Ball, aber sein Ergänzungsgerät: Länge, Loop und Farbcode beim Gymnastikband — und warum dieselbe Farbe je nach Hersteller etwas anderes bedeutet.